Projektdatenbank

Erfahren Sie mehr über die Forschungsaktivitäten der PHSG. Unsere Projektdatenbank gibt Einblick in die Resultate aktueller und abgeschlossener Forschungsprojekte.

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Bild Austauschprojekt
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Wirkung von Sprachaustausch auf der Primarstufe

Sprachaustausche werden von Bund und Kantonen als Mittel zur Förderung mehrsprachiger und interkultureller 

Institut
Institut Fachdidaktik Sprachen
Leitung
Dr. Sybille Heinzmann Agten
Seraina Paul
Dis Donc!
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Dis donc! Französischlehrmittel für die 5.-9. Klasse (ILZ)

Das neue Französischlehrmittel «dis donc!» und sein Referenzwerk «dis voir!», beide für das 7. bis 11. Schuljahr, orientieren sich an den Vorgaben und Beschreibungen des Lehrplans 21. «dis donc!» geht entsprechend von den zu erreichenden Grundkompetenzen aus und entwickelt darauf aufbauend Angebote für die erhöhten Anforderungen. Im Zentrum jeder Unité steht die Lösung einer Lernaufgabe (tâche). Ausgehend von einem reichhaltigen, authentischen Input aus der Lebenswelt der Lernenden werden in den «activités» die zur Lösung nötigen inhaltlichen, sprachlichen und strategischen Mittel erarbeitet. Kommunikationsfähigkeit ist dabei auch Mittel zum Zweck und nicht mehr einziges Ziel.

Institut
Institut Fachdidaktik Sprachen
Leitung
Prof. Christof Chesini
Bild Testsysteme

Fachdidaktische Entwicklung der Lern- & Testsysteme

Die Abteilung für Lern- und Testsysteme des Lehrmittelverlages St.Gallen arbeitet zusammen mit verschiedenen Abteilungen der PHSG an der Optimierung und Aktualisierung von Aufgaben für verschiedene Instrumente zur individuellen Standortbestimmung und Förderung. Das IFDS begutachtet dabei bestehende Aufgaben hinsichtlich der Konformität mit dem Lehrplan 21 und aktuellen fachdidaktischen Ansätzen, überarbeitet sie gegebenenfalls und entwickelt neue Aufgaben für die drei sprachlichen Fachbereiche Schulsprache Deutsch, zweite Landessprache Französisch und Fremdsprache Englisch.
Ausserdem beteiligen sich die Fachdidaktiker des IFDS an der Entwicklung von Kompetenzniveaus für diese Instrumente. Kompetenzniveaus ermöglichen eine Rückmeldung der Ergebnisse, die einen direkten Bezug zu den konkreten fachlichen Kompetenzen der Schülerinnen und Schüler herstellt, was als wichtiger Bestandteil für einen förderorientierten Unterricht gilt.

Institut
Institut Fachdidaktik Sprachen
Leitung
Dr. Thomas Roderer
Projekt PISA - Bildcopyright: Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation SBFI, Fotografin Béatrice Devènes
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Programme for International Student Assessment (PISA)

PISA ist eine internationale Schulleistungsstudie, die seit 2000 alle drei Jahre die Kompetenzen Jugendlicher in Lesen, Mathematik und Naturwissenschaften erfasst. Ziel ist die Messung der »Literacy«, die über die Kenntnisse in den einzelnen Fächern hinausgehend auch die Fähigkeit beinhaltet, Wissen und Erfahrungen zu reflektieren und bei der Bewältigung alltäglicher Herausforderungen anzuwenden. Dabei wird gefragt, wie gut 15-Jährige auf die Anforderungen der heutigen Gesellschaft vorbereitet sind. Die Leistungstests werden durch einen Fragebogen zu individuellen, schulischen und familiären Aspekten ergänzt, die zentrale Indikatoren zur Erklärung von Leistungsunterschieden darstellen.

Institut
Institut Professionsforschung & Kompetenzentwicklung
Leitung
Christian Nidegger (SRED)
Prof. Dr. Christian Brühwiler
Dr. Andrea Erzinger
Prof. Dr. Urs Moser (IBE, Universität Zürich)
Miriam Salvisberg (SUPSI, Locarno)
Dr. Martin Verner (IBE)
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Die Überprüfung des Erreichens der Grundkompetenzen in der Schweiz (UEGK)

Die ÜGK ist die erste national durchgeführte Leistungsuntersuchung in der obligatorischen Schule mit schweizerischen Messinstrumenten. Alle Schweizer Kantone beteiligen sich mit einer repräsentativen Stichprobe. Es wird überprüft, inwieweit die nationalen Bildungsziele, Bestandteil der Eckwerte im Schulwesen, zu deren Harmonisierung die Kantone per Bundesverfassung verpflichtet wurden, erreicht werden. Die standardisierten Leistungstests werden durch einen Fragebogen zu individuellen, schulischen und familiären Aspekten ergänzt, die zentrale Indikatoren zur Erklärung von Leistungsunterschieden darstellen. Ziel ist die Generierung von Steuerungswissen für die Bildungspolitik.

Institut
Institut Professionsforschung & Kompetenzentwicklung
Leitung
Prof. Dr. Christian Brühwiler
Dr. Andrea Erzinger
Christian Nidegger (SRED)
Miriam Salvisberg (SUPSI, Locarno)
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Wirkungen der Lehrerausbildung auf professionelle Kompetenzen, Unterricht und Schülerleistung (WiL)

Das als Längsschnitt angelegte Projekt WiL schliesst an die international Lehrerbildungsstudie TEDS-M an. WiL untersucht die dreifache Wirksamkeitserwartung der Lehrerbildung: (1) die Genese professioneller Kompetenzen von Primar- und Sekundarlehrpersonen in der Lehrerausbildung und deren Weiterentwicklung in den ersten Berufsjahren, (2) die Wirkung dieser professionellen Kompetenzen auf die Qualität des Mathematikunterrichts sowie (3) auf den Lernerfolg der Schülerinnen und Schüler. Das Projekt liefert Grundlagen zur Weiterentwicklung der Lehrerausbildung, des Berufseinstiegs von Lehrpersonen sowie zur Messung professioneller Kompetenzen.

Institut
Institut Professionsforschung & Kompetenzentwicklung
Leitung
Prof. Dr. Christian Brühwiler
Prof. Dr. Titus Guldimann
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Berufslaufbahnen von Fachkräften im Bereich Pflege und Betreuung (ProCom)

Die Studie ProCom analysiert die Berufslaufbahnen von Fachfrauen/-männern Gesundheit (FaGe) und Fachfrauen/-männern Betreuung (FaBe). Vor dem Hintergrund des Fachkräftemangels im Bereich Pflege und Betreuung wird untersucht, was wichtige Faktoren für den Verbleib bzw. die Weiterbildung/-qualifikation im Berufsfeld sind. Als theoretische Grundlage diente das Modell von Singh et al. (2013), das auf der sozial-kognitiven Laufbahntheorie (Lent et al., 1994, 2000) aufbaut, und das für die vorliegende Studie inhaltlich adaptiert und auf die Situation von FaGe und FaBe angepasst wurde. Insgesamt nahmen 265 FaGe und 268 FaBe aus den Kantonen St.Gallen und Zürich an der Online-Befragung teil.

Institut
Institut Professionsforschung & Kompetenzentwicklung
Leitung
Dr. Patrizia Salzmann (EHB)
Dr. Simone Berweger (PHSZ)
GÜRB PHSG
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Gelingende Übergänge für Risikogruppen in die Berufsbildung (GÜRB)

Die erfolgreiche Bewältigung der Übergänge von der Schule in die berufliche Grundbildung und von jener in den Arbeitsmarkt ist für Jugendliche Voraussetzung für deren Integration in die Berufswelt und die Gesellschaft. Unterstützungsangebote können die Bewältigung der Übergänge erleichtern. Das Projekt GÜRB zielt auf die datenbasierte Ableitung von Empfehlungen zur Optimierung entsprechender Angebote. Sie sollen dabei differenziert für verschiedene Gruppen von Jugendlichen – insbesondere für «Risikojugendliche» – optimiert werden. Vorgängig widmet sich das Projekt der Analyse der Zusammenhänge zwischen Risikofaktoren, Erfolgsindikatoren und Einschätzungen zu diversen Unterstützungsangeboten.

Institut
Institut Professionsforschung & Kompetenzentwicklung
Leitung
Prof. Dr. Christian Brühwiler

Kompetenzorientierte Praxisausbildung (KOMPRA)

Kompetenzen im Fokus - effizient, gezielt und kontinuierlich mit KOMPRA!

Das Webtool KOMPRA beinhaltet eine Verbindung von Kompetenzeinschätzung (Selbsteinschätzung durch eine Studentin/einen Studenten und Fremdeinschätzung einer Begleitperson), Zielsetzung und Reflexion über die Zusammenarbeit.
Der dem Webtool zugrundeliegende Coachingansatz legt den Fokus auf die Gestaltung einer positiven Arbeitsbeziehung, das Setzen qualitativ guter Ziele und das verbindliche Arbeiten an gesteckten Zielen.
KOMPRA soll es der/dem Coachee und deren/dessen Begleitpersonen ermöglichen, in einer standardisierten Form an ihren definierten Kompetenzen zu arbeiten und die anzustrebenden Handlungskompetenzen sowie deren Fortschritte sichtbar zu machen. Das Webtool hilft, das Coaching zu strukturieren und liefert ferner Informationen zur Optimierung der Gestaltung des Coachingprozesses.

Ziel von KOMPRA:

•    kontinuierliche und standardisierte Begleitung des Professionalisierungsprozesses
•    zur Reflexion der Berufsarbeit anregen
•    die berufsbezogenen Kompetenzen vertiefen und weiterentwickeln
•    arbeiten mit einem definierten Kompetenzraster

Weitere Informationen finden Sie unter:

Link

Video einbinden «Was ist KOMPRA»

Flyer-Link setzen
 

Institut
Institut Professionsforschung & Kompetenzentwicklung
Leitung
Prof. Dr. Samuel Krattenmacher
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Lernen mit Rubrics (LERU)

Unterricht mit formativen Beurteilungsrastern
Im Projekt „Lernen mit Rubrics“ wurde untersucht, wie sich die Verwendung von Beurteilungsrastern (Englisch: Rubrics) im Rahmen der förderorientierten Beurteilung auf das Lernen auswirkt. Beurteilungsraster beschreiben unterrichtsnah Aspekte einer Kompetenz, wie sie im neuen Lehrplan 21 oder in den Nationalen Bildungszielen beschrieben sind. Wenn sich der Unterricht an Kompetenzen ausrichtet, eignen sich die Schülerinnen und Schüler nicht nur Wissen an, sondern erproben und erweitern dieses in zunehmend anspruchsvolleren Situationen. So lernen sie, dieses Wissen flexibel, d.h. kompetent, einzusetzen. Die Beurteilungsraster sollen den Schülerinnen und Schülern die Anforderungen in solchen Lernsituationen verdeutlichen, sie bei der Steuerung des eigenen Lernens unterstützen und ein förderliches Rückmeldegespräch zwischen Lernenden und Lehrperson erlauben. Das von der PHSG zusammen mit der PH Zug durchgeführte Projekt dauerte zwei Jahre und prüfte die Wirkung des in einem didaktischen Setting eingebetteten Beurteilungs- und Lerninstruments auf die Schülerleistungen und die Selbstkompetenzen beispielhaft im Fach Mathematik. Die am Projekt beteiligten Lehrpersonen erhielten somit auch ein praxisnahes Instrument in die Hand, um ihren Unterricht im Hinblick auf die Anforderungen des Lehrplans 21 zu gestalten.

Institut
Institut Professionsforschung & Kompetenzentwicklung
Leitung
Prof. Dr. Robbert Smit
Prof. Thomas Birri
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Professionelle Kompetenzen sportunterrichtender Lehrpersonen

Allgemeines Forschungsanliegen
Der Sportunterricht stellt in der Schule ein zentrales Element zur Förderung von Sport- und Bewegungskompetenzen dar. Um die Qualität des Sportunterrichts zu sichern und weiterzuentwickeln, ist mehr Wissen zu den Bedingungen und Effekten des Sportunterrichts nötig. Im Rahmen des Gesamtprojekts wurde in einer ersten Studie eine Bestandsaufnahme zur Umsetzung von Qualitätsmerkmalen im Sportunterricht aus Sicht der Schulleitungen und Lehrpersonen durchgeführt. Ergänzend wurde in einer zweiten Studie die Perspektive der Schülerinnen und Schüler erfasst. Untersucht wurden dabei individuelle Voraussetzungen sowie die Wahrnehmung des Sportunterrichts und der sportunterrichtenden Lehrperson. Aktuell geht es nun um die Erforschung professioneller Kompetenzen von sportunterrichtenden Lehrpersonen und deren Wirkungen auf den Unterricht und den Lernertrag der Schülerinnen und Schüler.

(1)    Aktuelle Studie: Professionelle Kompetenzen sportunterrichtender Lehrpersonen
Die Bedeutung der beruflichen Kompetenz von Lehrpersonen für die Qualität des Unterrichts ist zentral. Auch für den Sportunterricht stellt sich die Frage, welche Kompetenzen Lehrpersonen brauchen, um professionell handeln zu können. Das Forschungsprojekt versucht, auf diese Frage Antworten zu finden.
In einer ersten Projektphase wurden Untersuchungsinstrumente zur Erfassung professioneller Kompetenzen von Lehrpersonen im Fach Sport in den Bereichen Fachwissen, fachdidaktisches Wissen, motivationale Orientierungen und Überzeugungen entwickelt. Inhaltlich wird auf einen ausgewählten Gegenstandsbereich des Lehrplans, den Bereich „Rollen und Drehen“ fokussiert. An der Erhebung haben 120 sportunterrichtende Lehrpersonen der Klassenstufen 5 bis 8 sowie 219 angehende Lehrpersonen (Studierende der PHSG im letzten Ausbildungsjahr) teilgenommen. Bei den Lehrpersonen wurden zudem die Planungsüberlegungen zu einer Unterrichtsreihe im Bereich „Rollen und Drehen“ erhoben. Die so erfassten Daten lassen Aussagen darüber zu, über welche professionellen Kompetenzen sportunterrichtende Lehrpersonen sowie Lehramtsstudierende verfügen und inwieweit Unterschiede in Planungsüberlegungen von Lehrpersonen in Abhängigkeit ihrer professionellen Kompetenzen bestehen.

(2)    Geplante Folgestudie (Kooperationsprojekt) „Kompetenzzentrum Fachdidaktik Sport (HFKG; Uni BS, EHSM, PHNW)
In einem geplanten Folgeprojekt, das in Kooperation mit der PH FHNW, der Uni Basel und der EHSM durchgeführt werden soll, werden Wirkungen der professionellen Kompetenzen sportunterrichtender Lehrpersonen (fachliches, fachdidaktisches Wissen, motivationale Orientierungen und Überzeugungen) auf den Unterricht und Schüleroutcomes geprüft. Zudem wird mittels einer Intervention die Förderung des fachdidaktischen Wissens untersucht. So sollen Aussagen darüber gemacht werden können, inwieweit sich das fachdidaktische Wissen sportunterrichtender Lehrpersonen fördern lässt und welche Effekte professioneller Kompetenzen von sportunterrichtenden Lehrpersonen auf die Unterrichtsqualität und den Lernertrag auf Schülerseite bestehen.

Institut
Institut Professionsforschung & Kompetenzentwicklung
Leitung
Prof. Dr. Christian Brühwiler
WILMA PHSG
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Wir lernen Mathematik (WILMA)

Im Forschungsprojekt WILMA (Wir lernen Mathematik) wird untersucht, welche Aspekte zu einer mathematikdidaktisch professionellen Kompetenz im Kindergarten gehören.

Institut
Institut Lehr-Lernforschung
Leitung
Prof. Dr. Franziska Vogt

Fachdidaktik Mathematik Schuleingangsstufe

Im Mathematikunterricht ist es wesentlich, dass die Kinder tragfähige Vorstellungen zu Zahlen und Rechenoperationen aufbauen. Für die erste Klasse ist dabei insbesondere die Ablösung vom zählenden Rechnen, für die zweite Klasse der Aufbau eines Verständnisses der Multiplikation wichtig. 
Im Forschungsprojekt werden fachlich fundierte Lernumgebungen zu diesen Bereichen entwickelt, die sich an aktuellen Erkenntnissen aus der Mathematikdidaktik und der Sonderpädagogik orientieren. 
Es interessiert, inwieweit die Kinder von den Lernumgebungen profitieren. Dabei werden auch Entwicklungsverläufe verschiedener Lernender über ein Schuljahr hinweg nachvollzogen.

Institut
Institut Lehr-Lernforschung
Leitung
Prof. Dr. Franziska Vogt
Prof. Dr. Elisabeth Moser Opitz (Universität Zürich)
SpriKiDS PHSG
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Sprachförderung im Kindergartenalltag in Dialekt und Standardsprache (SpriKiDS)

In der dialekt-geprägten Bodenseeregion stellt sich die Frage, ob die Kindergartenlehrpersonen besser Dialekt oder Standardsprache mit den Kindern sprechen sollen, gerade wenn es sich um mehrsprachige Kinder handelt. Deshalb untersucht das Forschungsprojekt «Sprachförderung im Kindergartenalltag in Dialekt und Standardsprache» (SpriKiDS), den Umgang mit Dialekt und Standardsprache, die Sprachförderung und die sprachlichen Fortschritte der Kinder mittels Videobeobachtung, Sprachstandserhebungen und Fragebogen. In das Warte-Kontrollgruppen-Design ist eine Weiterbildung für die Fachkräfte integriert.

Institut
Institut Lehr-Lernforschung
Leitung
Prof. Dr. Franziska Vogt
ACCOMPAGNA PHSG
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ACCOMPAGNA

Mit dem Projekt «ACCOMPAGNA» werden Kinder mit Fluchterfahrung von Studierenden der Pädagogischen Hochschule St.Gallen gefördert. Ein halbes Jahr lang besuchen die angehenden Lehrpersonen die Kinder im Schulhaus.

Institut
Institut Bildung & Gesellschaft
Leitung
Dr. Sonja Bischoff
Prof. Dr. Titus Guldimann

Chancenförderung bei der Selektion - CHANSON

Das Ziel des Projekts CHANSON besteht darin, Kinder aus wenig privilegierten Familienverhältnissen beim Übergang von der Primar- in die Oberstufe zu fördern.

Institut
Institut Bildung & Gesellschaft
Leitung
Dr. Sonja Bischoff