Kultur an der PHSG 

Willkommen auf der Veranstaltungsseite der Kulturgruppe Kultur@PHSG. Die Kulturgruppe setzt sich für Kulturanlässe im Rahmen der PHSG ein. Sie hilft bei der Koordination von Kulturanlässen, steht bei der Organisation beratend zur Seite und macht Anlässe sichtbar. 
 

Impressionen

Bildnerisches, Technisches und Textiles Gestalten   

Selbstgebaute Lochkameras und damit aufgenommene Fotografien, 6. Semester 2017

Permanente Ausstellung, Hochschulgebäude Gossau

Bildnerisches, Technisches und Textiles Gestalten PHSG
Bildnerisches, Technisches und Textiles Gestalten PHSG
Archiv

Flausen & Schmausen 2018

P+ in Südafrika – Bewegende Einblicke und Erfahrungen

Corina Hollenstein, Vivien Walser und Christian Helfenberger teilten mit den zahlreich erschienenen Studierenden der PHSG viele interessante Erfahrungen, welche sie in ihrem P+ machten. Das P+ absolvierten sie in Südafrika in zwei verschiedenen Schulen. Dabei sprachen sie nicht nur über positive Ereignisse, sondern übten teils auch Kritik an einigen Zuständen die in der dortigen Gesellschaft herrschen. Die vermittelten Einblicke wurden anschließend rege beim gemeinsamen Mittagessen diskutiert und die drei Präsentanten wurden mit vielen Fragen gelöchert, was wohl auch das Interesse der Zuhörer/Zuseher widerspiegelte.
Wie die letzten Flausen & Schmausen war auch dieser Anlass wieder ein Erfolg und endete mit zufriedene, satten und informierten Studierenden.

Flausen & Schmausen 2017

„Slammen und Schlemmen“ mit Sarah Lippuner

Der zweite F&S-Anlass dieses Jahres war vor allem von Humor geprägt. Sarah Lippuner, Studentin der PHSG, die nebst dem Studium und einem Nebenjob im Radio auch an Poetry Slams teilnimmt, begeisterte das Publikum aus etwa dreissig Zuhörern mit ihren frechen, kecken und ab und an auch etwas anrüchigen Texten. Nach dem Anlass wurde, wie nach jedem „Flausen und Schmausen“, schmackhafte Pizza in der Mensa Gossau verzehrt, während man sich über die persönlichen Highlights des gerade Gehörten austauschte.

Rückblick auf den Anlass „Schriftgeschichte“ von Rupert Kalkofen vom 23.8.2017 in der Stiftsbibliothek

Schriftgeschichte

Schriftgeschichte

Vortrag und Führung durch die Stiftsbibliothek

Alle kennen die Stiftsbibliothek und ihren Barocksaal, auch die Mumie, auch die immer wieder ausgestellten mittelalterlichen Handschriften.

Uns soll es jetzt aber einmal ernsthaft um die wirklich ausserordentliche Bedeutung der Stiftsbibliothek für die Geschichte der Bildung, der schriftlichen Bildung, und um die Geschichte des Schreibens und der Schrift gehen. Wieso hatte ein Kloster im frühen Mittelalter eine besondere Beziehung zur Schriftlichkeit? Wie kam ein Mönch dazu, etwas zu schreiben? Wie sahen die Buchstaben aus? In welche Richtung und warum veränderten sie sich? Wieso sehen unsere Buchstaben heute denen des frühen Mittelalters wieder ähnlich, nachdem sie sich 300 Jahre lang in eine andere Richtung entwickelt hatten? Und welche grundlegende Tradition verbindet uns immer noch mit den Schreibern des Handschriftenzeitalters?

Diese Fragen wurden von Rupert Kalkofen (Dozent PHSG) anhand vieler Schrift- und Buchstabenbilder in einem einstündigen Vortrag im Hadwig erörtert. Anschliessend folgte eine Führung durch die Stiftsbibliothek um das Gesagte an den ausgestellten Originalen noch einmal zu vergegenwärtigen. 

Rückblick auf die Führung durch die Ausstellung Fast Fashion vom 31.5.2017 im Textilmuseum St.Gallen

Führung durch die Ausstellung, Textilmuseum St. Gallen

Die Ausstellung «Fast Fashion. Die Schattenseiten der Mode» beleuchtet die Hintergründe der globalisierten Textilwirtschaft. Sie befasst sich mit den Produktionsmechanismen, wirtschaftlichen und sozialen Aspekten, aber auch mit Umweltfragen. 

Der Begriff Fast Fashion bezeichnet eine Unternehmensstrategie, deren Ziel es ist, in immer kürzeren Abständen neue Mode in die Geschäfte zu bringen. Klassische Modesegmente wie Haute Couture, Prêt-à-porter und mittelpreisige Konfektionsware beschränken sich auf wenige Kollektionen pro Modejahr, wohingegen Billiglabel im gleichen Zeitraum bis zu zwölf und mehr Kollektionen lancieren. Diese Unternehmen zielen darauf ab, vor allem junge KundInnen auf allen Medienkanälen auf sich aufmerksam zu machen, häufiger in die Läden zu locken und zum Kaufen zu animieren.

Doch während die KonsumentInnen und der Handel von der massenhaft zu Schnäppchenpreisen auf den Markt gebrachten Mode profitieren, zahlen andere einen hohen Preis: Lange Arbeitstage bei minimalem Lohn bestimmen das Leben der TextilarbeiterInnen, die die Billigmode unter teilweise desaströsen Bedingungen produzieren. Es fehlt an sozialer Absicherung. Gesundheits- und Umweltschäden sind die Folge einer rücksichtslos auf Gewinnmaximierung ausgelegten Unternehmenspolitik.Als Reaktion auf die Missstände der Fast Fashion formierte sich in den vergangenen Jahren die Slow Fashion-Bewegung. Bei näherer Betrachtung zeigt sich jedoch, dass es keine einfachen und schnellen Lösungen für eine komplexe globale Problematik geben kann. Und so sieht sich der Konsument auf seiner Suche nach ökologisch und ethisch korrekter Mode vielerlei Tücke ausgesetzt, die der Schweizer Cartoonist Ruedi Widmer in der Ausstellung mit gewohnt spitzer Feder thematisiert.

Rückblick auf das Projekt «Artist in Residence»

Seit dem Herbstsemester 2016 ist das Tanzpaar Sebastian Gibas und Andrea Maria Méndez Torres als Artist in Residence an der PHSG. Zusammen mit Studierenden und Dozierenden erarbeiten sie bis im kommenden Frühling eine Choreographie zum Thema «Grenzen». 

Das Projekt Artist in Residence: Eine Institution schafft Raum für Kunst, die ausserhalb der Institution ihren Ort hat.

Seit aus der Ausbildung zum Lehrerinnen- und Lehrerberuf 2003 die Pädagogische Hochschule Rorschach (PHR) und die Pädagogische Hochschule St.Gallen (PHS) entstanden und diese 2007 zur gemeinsamen Pädagogischen Hochschule St.Gallen (PHSG) fusionierten, lädt die PHSG periodisch Kunstschaffende ein. Diese arbeiten als "Arist in Residence" vor Ort. So entstand eine Form der Kunstvermittlung, in der konkrete Auseinandersetzungen zwischen Künstlerinnen und Künstlern und Pädagoginnen und Pädagogen stattfinden, um angehenden Lehrpersonen Erfahrungen mit der Kunst zu ermöglichen und mögliche Rollen von Kunst und Schule zu erleben, zu erkennen und zu diskutieren.

Die PHSG arbeitet in regelmässigen Abständen mit Artists in Residence, reflektiert das Projekt und seine Voraussetzungen und sucht Möglichkeiten, die Realisation zu optimieren. Das, was den Start prägte, ist dabei das Anliegen geblieben: eine Brücke zwischen echten Kunstschaffenden und der PHSG als Ausbildungsstätte zu bauen.

Detaillierte Informationen zum Projekt AiR an der PHSG finden Sie hier.

Weitere Informationen finden Sie hier:

Rückblick auf das Musikalische Referat von Rudolf Lutz vom 18.11.2015, Hadwig

«Die Erarbeitung einer Bachkantate aus theologischer und musikalischer Sicht» 

Am 18. November 2015 durfte die PHSG zu einem besonderen Kultur-Highlight einladen: Zu Gast war der renommierte Musiker Rudolf Lutz, bekannt als musikalischer Leiter der Bachstiftung, die sich der Aufführung sämtlicher Bach-Kantaten verschrieben hat. Rudolf Lutz gab in einem musikalischen Referat anschaulich Einblick in seine Arbeit. Am Beispiel der Kantate BWV 116 „Du Friedefürst, Herr Jesu Christ“ und untermalt mit vielen musikalischen Einlagen zeigte er, wie aus alten Noten lebendige Musik wird. Theologische Unterstützung erhielt Rudolf Lutz von Karl Graf, der spontan zur Mitwirkung erschienen war. Im schlagfertigen Dialog gaben die beiden Einblick in ihren beeindruckenden Wissensschatz, was nicht zuletzt auch das junge Publikum begeisterte. 

Abgerundet wurde das Event von der Möglichkeit, exklusiv an einer Probe teilzunehmen (19.11.) sowie der Werkeinführung und Aufführung der Kantate in Trogen (20.11.). 
 

Rückblick auf die Kickoff-Veranstaltung vom 11.06.2015 

Führung durch die Kunstbibliothek, das Werkstoffarchiv, die Kunstgiesserei und die Ausstellung Hans Josephsohn im Sitterwerk St. Gallen:

Eine interessierte Gruppe von Dozierenden traf sich im Sitterwerk und liess sich die verschiedenen Produktionsbereiche zeigen. Die kompetente und kurzweilige Führung von Julia Lütolf, der Leiterin des Werkstoffarchivs, machte den Rundgang aufschlussreich und anregend. 

Anschliessend konnte man den lauen Sommerabend noch draussen geniessen. Der Apéro und die gute Stimmung bei den weiteren Gesprächen trugen dazu bei, dass man noch lange verweilen mochte. 
 

Team PHSG