Specialist Unit for Democracy and Human Rights

The specialist unit examines political questions from historical perspectives and looks at topics from both a didactic and a scientific standpoint. It evaluates its findings within the context of teacher training, tailoring them for use at the different levels of study and in the public sphere and encouraging scientific debate.

Founded in 2015, the Specialist Unit for Democracy and Human Rights combines historical study with scientific and didactic perspectives. It dedicates itself to promoting scientific exchange, advancing teacher training and adapting the findings of its work for use at the different levels of study. It is also tasked with public relations work in the form of exhibitions, presentations and the like.

The specialist unit bases its work on a broad understanding of what political education is. In its projects, it studies questions relating to such things as social pluralism, the workings of political systems and the history of human rights, examining them from historical perspectives. One of the topics it regularly focuses on is holocaust education. The specialist unit also focuses on promoting specific didactic approaches within history teaching.

Seid mündig, Demokraten

BILDUNG - Die Pädagogische Hochschule St. Gallen hat vor bald drei Jahren eine Fachstelle Demokratiebildung und Menschenrechte gegründet. Sie setzt auf die Kombination von Fachwissenschaft und Didaktik – und stösst auf grosse Resonanz

Laufende Projekte

Didaktische Umsetzung Sozialgeschichte Kanton St.Gallen

Zehn Historikerinnen und Historiker haben die Sozialgeschichte des Kantons St Gallen neu geschrieben. Die Pädagogische Hochschule St.Gallen hat die Themen der Publikation mit ihren Studierenden didaktisch und elektronisch aufbereitet und stellt die Materialien der Öffentlichkeit und den Schulen zur Verfügung.
 

Die Gemeinnützige Gesellschaft des Kantons St. Gallen (GGK) hat für ihr 200-Jahr-Jubiläum, das sie dieses Jahr feiert, die Sozialgeschichte des Kantons neu aufarbeiten lassen. Entstanden ist eine Publikation mit zehn historisch untersuchten Themen wie Medizin, Migration, Wohnen oder Armut. Gleichzeitig hat die Fachstelle Demokratiebildung und Menschenrechte der Pädagogischen Hochschule St. Gallen (PHSG) in Zusammenarbeit mit Studierenden die Texte der Historikerinnen und Historiker didaktisch aufbereitet. Das Ergebnis ist eine Internetplattform, die der Öffentlichkeit als Informationsquelle zur St. Galler Sozialgeschichte des 19. und 20. Jahrhunderts dient. 

Für den Unterricht und die Öffentlichkeit 
Seit Beginn des Projekts vor gut zwei Jahren haben 100 Studierende der PHSG an der didaktischen Umsetzung mitgeschrieben. Und es ist noch nicht zu Ende. Das Projekt dauert bis 2022. Von den zehn sozialhistorischen Themen des Buches stehen derzeit vier elektronisch zur Verfügung. Es sind dies Arbeit, Wissen, Energie und Verkehr. Das Material auf der Webseite, die in Zusammenarbeit mit der Agentur Festland AG realisiert wurde, können nun künftig Lehrpersonen für ihren Unterricht nutzen. 

Master Geschichtsdidaktik und öffentliche Geschichtsvermittlung

Die Fachstelle Demokratiebildung und Menschenrechte beteiligt sich an der Durchführung des Masterstudiengangs Geschichtsdidaktik und öffentliche Geschichtsvermittlung. Der Masterstudiengang trägt dem hohen individuellen und gesellschaftlichen Interesse an Geschichte und Erinnerung Rechnung. Er qualifiziert die Absolventinnen und Absolventen einerseits zur Vermittlung von Geschichte und Erinnerung in Hochschulen und andererseits für Tätigkeiten, die die Aufbereitung und Vermittlung geschichtswissenschaftlicher und erinnerungskultureller Erkenntnisse in einem breiten öffentlichen Kontext erfordern.

Der Masterstudiengang wird durch ein Hochschulnetzwerk angeboten, das von der Pädagogischen Hochschule Luzern angeführt wird. Einige Lehrveranstaltungen des im Herbstsemester 2017 anlaufenden Masterstudiengangs können an der Pädagogischen Hochschule St. Gallen absolviert werden. Die Startfinanzierung des Masters erfolgt durch projektgebundene Beiträge (2017-2020) des Hochschulförderungs- und koordinationsgesetzes.

GGK-Forum

Im Herbst 2015 lancierte die Gemeinnützige Gesellschaft des Kantons St. Gallen in Kooperation mit der Pädagogischen Hochschule St.Gallen und unterstützt vom Verband der St. Galler Ortsgemeinden das «GGK-Forum für Freiheit und Gemeinwohl». Auf Seiten der Pädagogischen Hochschule St. Gallen ist die Fachstelle Demokratiebildung und Menschenrechte zentraler Ansprechpartner. 

Da staats- und gesellschaftspolitische Grundfragen auch für die Studierenden der Pädagogischen Hochschule St.Gallen und somit angehende Lehrpersonen von hoher Relevanz sind, finden verschiedentlich Veranstaltungen der Vortragsreihe meistens im Rahmen der Focus-Veranstaltung auf dem Campus der Pädagogischen Hochschule St. Gallen statt. Üblicherweise vertiefen sich Lerngruppen vorgängig in verschiedenen Modulen in die Themen der Veranstaltungen.
 

Doktorandenstelle Fachdidaktik Geschichte

Finanziert durch projektgebundene Beiträge (2017-2020) des Hochschulförderungs- und koordinationsgesetzes existiert seit März 2017 eine Doktorandenstelle an der Fachstelle Demokratiebildung und Menschenrechte. Sie fördert den akademischen Nachwuchs in der Fachdidaktik Geschichte.

Ausstellung FLUCHT im Historischen und Völkerkundemuseum St. Gallen - Angebot für Lehrpersonen und Schulklassen

Das Historische und Völkerkundemuseum St. Gallen wird die Wanderausstellung FLUCHT vom 6. April 2019 bis 5. Januar 2020 beherbergen. Die Ausstellung FLUCHT wird nach Zürich, Aarau, Bern und Luzern in St. Gallen ihre nächste und letzte Station haben. Bis Ende 2018 haben mehr als 70'000 BesucherInnen und mehr als 900 Schulklassen die Ausstellung sowie die verschiedenen Rahmenprogramme besucht. Der Besuch der Ausstellung (Eintritt sowie interaktive Rundgänge) sind für alle Schulklassen gratis.
 
Informationen zur Ausstellung FLUCHT
In der Ausstellung finden die Schülerinnen und Schüler Geschichten von Menschen, die von Krieg, Verfolgung und Gewalt zur Flucht gezwungen werden. Sie erhalten einen Eindruck davon, was es heisst, auf der Flucht zu sein und nach einer langen und gefährlichen Reise einen Ort zu erreichen, an dem niemand auf einen gewartet hat. Weltweit sind mehr als 90 Prozent der Flüchtenden auf Unterstützung angewiesen. Die Ausstellung vermittelt Einblicke in das Engagement der Schweiz und in die internationale Hilfe. Zudem zeigt sie auf, wer in der Schweiz und in anderen Ländern Schutz erhält. 
«Flucht» ist ein Projekt der Eidgenössischen Migrationskommission EKM, des Staatssekretariats für Migration SEM, des Flüchtlingshochkommissariats der Vereinten Nationen UNHCR und der Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit DEZA. Die Ausstellung erfolgt in St. Gallen in Zusammenarbeit mit dem Amt für Auswärtige Angelegenheiten und dem Ausländer- und Passamt des Fürstentums Liechtenstein.

 
Angebot für Schulklassen
Anmeldung / Buchung:

E-Mail senden

Tel. +41 (0)71 242 06 42

  • Rundgänge zu Fluchtgeschichten und Flüchtlingen in der Schweiz ab 5. Primarstufe, Führung und Eintritte kostenlos, Dauer 90 Minuten
  • Halbtägige interaktive Workshops zu «Wasser ist Leben» - Erlebnispädagogisches Programm mit humanitären Wasser-Spezialistinnen und Wasser-Spezialisten und Kulturvermittlerinnen und Kulturvermittler, 21.–24. Mai 2019, 9–12 Uhr und 13.30–16.30 Uhr
  • Didaktische Unterlagen zur Ausstellung , Vorbereitung und Nachbereitung für die Rundgänge oder für den selbständigen Besuch.

Angebot für Lehrpersonen

  • Einführung für Lehrpersonen - Ausstellungsrundgang und Inputs zur thematischen Vertiefung mit Jolanda Schärli und Gaby Fierz, Kulturvermittlerinnen, Teilnahme kostenlos, Anmeldung erforderlich
    Mi, 24. April 2019, 17–19 Uhr
    Mi, 21. August 2019, 17–19 Uhr
     
  • Teachers’ Day «Project Humanity: Menschlichkeit ist lehr- und lernbar!» & «Aufbrechen – Ankommen – Bleiben» - Workshops für Lehrpersonen der Sekundarstufen I und II zu werteorientierter Bildung sowie zu Vermittlung des Themas Flucht und Asyl im Unterricht, In Kooperation mit der Pädagogischen Hochschule Zug und Gaby Fierz, Kulturvermittlerin, Teilnahme kostenlos, Anmeldung erforderlich, Platzzahl beschränkt
    Mi, 15. Mai 2019, 16–19 Uhr
    Mi, 4. September 2019, 16–19 Uhr

Jugendkonferenz!SGAR*

Vom 21. bis 25. Februar 2022 geht’s heiss her im Kinderdorf Pestalozzi: Rund 80 Jugendliche finden sich zu einem Parlament zusammen und diskutieren ihre Themen. Angeleitet werden die vier Klassen der Oberstufe aus den Kantonen St. Gallen und Appenzell Ausserrhoden durch erfahrene Pädagoginnen und Pädagogen des Kinderdorfs sowie der Pädagogischen Hochschule St.Gallen. Wir sind überzeugt: Die Jugendkonferenz!SGAR* bereichert das Bildungsangebot in der Ostschweiz langfristig. Was als Pilot im Schuljahr 21/22 startet, soll schliesslich ein fixes Highlight im Schulkalender werden.  

Abgeschlossene Projekte

Kooperationspartner Ausstellung «‹Die von Gurs› – Kunst aus dem Internierungslager der Sammlung Elsbeth Kasser»

Nach der Niederlage Frankreichs gegen Nazi-Deutschland im Frühsommer 1940 wurden in dem sich in Vichy-Frankreich befindenden Lager Gurs zahlreiche Jüdinnen und Juden aus Deutschland und Frankreich interniert, bevor ab August 1942 die Deportationen in Richtung Auschwitz ihren Lauf nahmen. Trotz der lebensfeindlichen Bedingungen entwickelte sich im Internierungslager Gurs ein reges Kulturleben. Der in Gurs stationierten Rotkreuzschwester Elsbeth Kasser wurden von Internierten zahlreiche Kunstwerke anvertraut, die dadurch erhalten geblieben sind. Der Fundus ist heute als Sammlung Elsbeth Kasser bekannt. Das Museum im Lagerhaus gab in seiner Ausstellung «Die von Gurs» von 26. Januar bis 10. April 2016 einen Einblick in den Fundus der Sammlung Elsbeth Kasser.

Unter der Leitung von Johannes Gunzenreiner haben Studierende des 5. Semesters didaktische Handreichungen zur Ausstellung erarbeitet, um Schulklassen der Oberstufe den Besuch der Ausstellung zu erleichtern. Insgesamt wurden Handreichungen zu neun Themenbereichen erarbeitet, die unter den folgenden Verlinkungen heruntergeladen werden können:

Elsbeth Kasser
Deportation
Lagertypologie
Lagerleben
Lagerinsassen 
Kinder in einem Lager 
Briefwechsel 
Arbeit mit Karikaturen 
Bildanalyse

Ausstellung «Flüchtlinge im Hadwig»

Anlässlich der Eröffnung der Fachstelle am 8. Mai 2015 wurde die Ausstellung «Flüchtlinge im Hadwig» der Öffentlichkeit übergeben. Die bis zum 25. September 2015 gezeigte Ausstellung entstand an der Pädagogischen Hochschule St.Gallen im Rahmen eines Kooperationsprojektes zwischen der Fachstelle Demokratiebildung und Menschenrechte und den Studierenden des Moduls Bereichsdidaktik Räume und Zeiten (6. Semester). Die Ausstellung beleuchtete die Aktion, die im Februar 1945 zur Freilassung von 1‘200 Häftlingen des Konzentrationslagers Theresienstadt führte, deren Reise in die Schweiz und einzelne Flüchtlingsschicksale. Zudem wurde die restriktive und antisemitisch geprägte schweizerische Flüchtlingspolitik thematisiert. Kern der Ausstellung bildeten Dokumente aus dem Bundesarchiv, Videointerviews mit Zeitzeugen und die Bilder des Fotografen Walter Scheiwiller, der im Februar 1945 die Flüchtlinge im Hadwig hatte besuchen dürfen.

Als Teil des Projekts «Flucht und Asyl», zu dem auch die Ausstellung «Besa – Ein Ehrenkodex» gehörte, waren rund 30 Studierende mit Literatur- und Archivrecherchen, der handwerklichen Umsetzung der Ausstellung oder der Erarbeitung einer didaktischen Handreichung beschäftigt. Letztere bietet Lehrpersonen der Stufen Sek. I und Sek. II eine Vielzahl an Unterrichtsbausteinen, um die Thematik über das Ende der Ausstellung hinaus im Unterricht behandeln zu können zu können. 15 Klassen aus dem Raum St.Gallen und dem nahen Ausland nutzten die Möglichkeit und besuchten die Ausstellung im Hadwig. 

Dank gebührt für die künstlerische Umsetzung der Ausstellung Jonas Niedermann und für die Rechercheberatung Christian Muheim vom Medienverbund der Pädagogischen Hochschule St.Gallen.

Die Ausstellung kann von Museen und Institutionen ausgeliehen werden.

Eröffnungsfeier der Fachstelle am 8. Mai 2015

Mit der Eröffnung am 8. Mai 2015 fand die Gründungsfeier der Fachstelle Demokratiebildung und Menschenrechte an einem symbolträchtigen Datum statt, jährte sich doch das Ende des Zweiten Weltkriegs in Europa zum siebzigsten Mal.

An der Eröffnungsfeier standen Fragen zur Geschichte und Funktionsweise von Demokratien sowie des gesellschaftlichen Pluralismus und Zusammenlebens im Zentrum. Als Hauptreferenten sprachen der Journalist Ulrich Tilgner und der Philosoph Prof. Dr. Otfried Höffe. Während sich Otfried Höffe insbesondere der Frage nach Wertvorstellungen zuwandte, die kulturübergreifend vorzufinden seien, analysierte Ulrich Tilgner die Menschenrechtssituation im Orient. Im direkten Anschluss an den Festakt wurde die von der Fachstelle konzipierte und in Projektarbeit mit Studierenden umgesetzte Ausstellung «Flüchtlinge im Hadwig» eröffnet.

Anlässlich der Gründung der Fachstelle haben sich im Rahmen des Schwerpunktstudiums «Faszination Trickfilm» zehn Studierende unter der Leitung von Jérôme Zgraggen mit den Menschenrechten auseinandergesetzt und Kurzfilme zu dieser Thematik erstellt. 

- Film 1: Carmen Burkhardt und Adrian Strub haben sich mit der Meinungsfreiheit beschäftigt und sich gefragt, was aus einer aufgedrückten Meinung entstehen kann.
- Film 2 und Film 3: Karin Christen und Andrina Fiore haben zwei Filme realisiert, in welchen das Recht auf Nahrung und das Recht auf Bildung thematisiert werden. 
- Film 4: Nathalie Frick, Zaid Mannai und Céline Steiner zeigen mit einem Augenzwinkern, weshalb auch die Unschuldsvermutung zu den Menschenrechten gehört. 
- Film 5 und Film 6: Manuela Hilber, Amanda Mendes und Victoria von Heeren visualisieren in einem Filmbeitrag, dass Meinung nicht in einem Schwarz-Weiss-Denken verhaftet bleiben, wenn man den eigenen Kopf bemüht. Ihr zweiter Clip beschäftigt sich mit der Frage, ob alle gleich hart für Erfolge arbeiten müssen.  

 

Kooperationspartner des Ausstellungsprojekts «Besa – ein Ehrenkodex»

Bereits vor ihrer offiziellen Eröffnung half die Fachstelle Demokratiebildung und Menschenrechte, ein bislang kaum bekanntes Kapitel des Holocausts aufzuarbeiten. Die Fachstelle wirkte als lokaler Partner für die Wanderausstellung «Besa – ein Ehrenkodex». Der albanische Ehrenkodex Besa (das Halten eines Versprechens) brachte Albanerinnen und Albaner ungeachtet ihrer Religionszugehörigkeit dazu, während des Zweiten Weltkriegs ihre jüdischen Landsleute und jüdische Verfolgte aus ganz Europa zu beschützen. 

Die von einem vielfältigen Rahmenprogramm begleitete Ausstellung war der Öffentlichkeit vom 3. bis 13. März 2015 im Hochschulgebäude Hadwig zugänglich. An der Vernissage vom 2. März in der Aula der Pädagogischen Hochschule St.Gallen sprachen unter anderen Ständerat Paul Rechsteiner, Herbert Winter, Hisham Maizar sowie die Zeitzeugin Johanna Neumann, die mit ihrer eindrücklichen Schilderung die Anwesenden in den Bann zog.

An der Umsetzung der Ausstellung waren in zentraler Weise rund 20 Studierende des 6. Semesters involviert. Sie boten beispielsweise Führungen für Schulklassen an, die auf grosses Interesse stiessen. Insgesamt nutzten 15 Klasen mit 231 Schülerinnen und Schüler dieses Angebot.

Theaterstück «VERHÖRT! - Drama aus Rorschach um 1942»

1942 - Eine Rorschacher Mädchenklasse des Mariabergschulhauses schreibt dem Bundesrat einen Brief. Ihr Anliegen ist es, dass Ordnungshüter jüdische Flüchtlinge nicht über die Grenze abschieben und in den sicheren Tod schicken sollen. Die unerwartete Antwort löst eine Reihe von Verhören aus. Ausgehend von Texten aus Originalprotokollen sowie Interviews mit überlebenden Flüchtlingen erarbeiten Studierende der PHSG Szenen und Figuren, welchen den aufsehenerregenden Vorfall umreissen.

Die Fachstelle «Demokratiebildung und Menschenrechte» unterstützt und begleitet das Projekt und hat dazu eine Zeitungsbroschüre erstellt, welche die historischen Ereignisse in kompakter Form wiedergeben.

Masterarbeiten in Kooperation mit der Fachstelle

Versteckt unter Kohle
Die riskante Flucht von Juden aus der Slowakei in die Schweiz während des Zweiten Weltkrieges
Autorin: Gort Rahel

Diese Masterarbeit untersucht die Flucht 30 slowakischer Juden, welche 1942 während des Zweiten Weltkrieges versteckt in Kohlenzügen in die Schweiz flohen. 

Der Zug in die Freiheit
Das Schicksal jüdischer Gefangener aus dem KZ Theresienstadt und ihr Aufenthalt im Hadwig-Schulhaus in St. Gallen im Februar 1945
Eine Untersuchung von Einzelfällen und die Darstellung individueller Schicksale auf der Grundlage von Zeitzeugengesprächen und Quellenanalysen.
Autorin: Schmid Catrina

Am 7. Februar 1945 kamen zwei Personenzüge mit 1'200 jüdischen Flüchtlingen aus dem Konzentrationslager Theresienstadt am Bahnhof St. Fiden in St. Gallen an und wurden anschliessend für mehrere Tage im Hadwig-Schulhaus in St. Gallen untergebracht. 

Foto: v.r.n.l. Susi Bodenmann, Ehepaar Frischknecht, Catrina Schmid, Rahel Gort, Johannes Gunzenreiner

Kontakt
Wissenschaftlicher Mitarbeiter / Mittelbau
Fachstelle Demokratiebildung und Menschenrechte
Dozent WAH
Lernberater
Sekundarstufe I und II
RDZ Gossau