Allgemeine Themen für Berufsfachschulen PHSG

Themen für Berufsfachschulen

Wir bieten massgeschneiderte SchiLW-Angebote, Hol- und Impulskurse, Workshops und Referate für Berufsfachschulen an. Die Schulen bringen ihre Themen und Bedürfnisse ein. Die Konkretisierung, das Aufgleisen sowie die Umsetzung der massgeschneiderten Angebote übernehmen Expertinnen und Experten der PHSG. 

Holkurse

Digitalisierung von Unterrichtseinheiten

Die Digitalisierung macht auch vor den Schulzimmern keinen Halt. Lehrpersonen werden überschwemmt von Tools, digitalen Lehrmitteln und Tipps von Kollegen, was wohl das beste App sei. Im Kurs soll den Lehrpersonen vermittelt werden, wie man in diesem Chaos von neuen Möglichkeiten die grundlegenden didaktischen Werkzeuge digital richtig anwendet. Die Lehrperson ist am Ende des Kurses fähig analoge Lehrinhalte, digital aufgearbeitet im Unterricht anzuwenden.

Differenzieren – den Lernerfolg individuell steigern

Unterricht anzubieten, welcher den Lernbedürfnissen der Schülerinnen und Schüler gerecht wird, ist eine anspruchsvolle Aufgabe. Entsprechende Möglichkeiten müssen von Lehrpersonen situations- und themenbezogen immer wieder neu geplant und erarbeitet werden.

Im Zentrum der Weiterbildung steht die Frage, wie Lehrpersonen dazu beitragen können, dass Schülerinnen und Schüler erfolgreich, motiviert und individualisiert lernen. 
Die Teilnehmenden erarbeiten Beispiele zur Differenzierung im eigenen Unterricht. 

EBA-Coaching

EBA-Lernende brauchen spezielle Unterstützung, die Ihnen hilft in schwierige Situationen im Alltag oder im Beruf, eine Lösung zu finden. Viele Lehrpersonen verwechseln Coaching mit Beratung. Die EBA-Lernenden lernen so nicht ihr eigenes Lösungspotential zu nutzen. Im Kurs soll den Teilnehmern vermittelt werden, wie man ein Coaching mit Lernenden richtig durchführt und welche Tools und Theorien es dazu gibt.

E-Testing: Digitales Prüfen und Bewerten

Kompetenzorientierte schriftliche Lernkontrollen, mündliche Lernkontrollen, Gruppenprüfungen und Portfolios sind bedeutende Bestandteile des Prüfungsrepertoires von Lehrpersonen. Lernplattformen bieten zahlreiche Varianten zum Erstellen elektronischer Tests.  Wir stellen verschiedene Aufgabentypen vor und erarbeiten gemeinsam deren didaktische Einsatzmöglichkeiten.

Generation Z – und jetzt?

«Die Jugend liebt heutzutage den Luxus. Sie hat schlechte Manieren, verachtet die Autorität, hat keinen Respekt vor den älteren Leuten und schwatzt, wo sie arbeiten sollte. Die jungen Leute stehen nicht mehr auf, wenn Ältere das Zimmer betreten. Sie widersprechen ihren Eltern, schwadronieren in der Gesellschaft, verschlingen bei Tisch die Süssspeisen, legen die Beine übereinander und tyrannisieren ihre Lehrer.»

Dieses Zitat sei 2500 Jahre alt und wird Sokrates zugeschrieben. Sagt man. Doch wie sieht es denn mit der aktuellen Generation unserer Lernenden aus? Ist diese Generation Z tatsächlich anders als die Generationen zuvor?

Hauptsorge Altersvorsorge

Im Jugendsorgenbarometer der Crédit Suisse nennen die Jugendlichen ihre Altersvorsorge als ihre Hauptsorge. Die Altersvorsorge, wie wir sie heute kennen, wird ihnen voraussichtlich nicht mehr im Alter reichen. Gleichzeitig ist langfristiges Denken heutzutage nicht gerade in. Wer lernt heute noch sparen und investieren? Viele kaufen heute und zahlen morgen. Der Kurs will fokussieren, wie Sie als Lehrperson langfristiges Denken bei den Lernenden fördern können, so dass sie mehr Eigenverantwortung für ihre (finanzielle) Zukunft übernehmen.

Heldenreise

Harry Potter, Star Wars, Transformer und andere Spielfilme haben gemeinsam, dass sie nach dem Modell der Heldenreise aufgebaut sind. Lernende auf der Sekundarstufe II werden stark durch solche Filme beeinflusst. Helden begleiten sie im Alltag und dienen als Identifikationsfigur. Lehrpersonen auf der Sekundarstufe II haben mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen zu tun, welche sich in einer Entwicklungsphase befinden, in der Identifikationsfiguren immer noch eine wichtige Rolle bei der Identitätsentwicklung spielen. Mit dem Rückgriff auf das Konzept der Heldenreise kann dies für den Unterricht nutzbar gemacht werden und gleichzeitig die Medienkompetenz (Spielfilme) der Lernenden gefördert werden.

Klassenführung

Klassenführung gehört zu den wichtigsten Unterrichtsmerkmalen, damit sich die Lernenden aktiv auf das Lernen fokussieren. Eine gute Klassenführung fördert erwiesenermassen das Leistungsniveau der Klassen und verhindert Unterrichtsstörungen präventiv. Die dazugehörigen Instrumente, Massnahmen und Methoden werden in diesem Kurs erarbeitet, repetiert und reflektiert. 

Kurzfilme im Unterricht

Kurzfilme sind im Zeitalter des Web 2.0 wichtige Elemente des Medienkonsums von Jugendlichen. Durch den Einsatz von Multimedia im Unterricht kann man an die Rezeptionsgewohnheiten der Lernenden anschliessen. Dabei ist der Kurzfilm besonders geeignet. Der Kurs lotet das Besondere des Kurzfilms aus und zeigt, welche Möglichkeiten Kurzspiel- und auch -dokfilme im Unterricht bieten.

Learning by doing - handlungsorientiert unterrichten

Durch die Schaffung von Betroffenheit bei den Lernenden und schüleraktivem Unterricht wird das Lernen erfolgreicher und nachhaltiger. Der handlungs- und problemorientierte Unterricht wird in diesem Kurs näher betrachtet. Dabei werden Vorgehensweise und Methodik angeschaut. Als Produkt soll mindestens die Struktur für eine eigene Unterrichtseinheit entstehen.

Leistungsdruck – Chance oder Bedrohung?

Die Teilnehmenden erfahren, was uns Menschen bzw. unsere Lernenden antreibt und zu Leistungsdruck führen kann. Sie lernen pädagogische und psychologische Zusammenhänge kennen und bekommen im Umgang mit Leistungsdruck methodische, pädagogische und psychologische Ideen und Hinweise.

Anschliessend an den Theorie-Input werden gemeinsam Möglichkeiten im Umgang mit Leistungsdruck für den eigenen Unterricht entwickelt. Nach einer Erprobungsphase im eigenen Schulzimmer werden in einer Abschlussveranstaltung die Erfahrungen und die Praxistauglichkeit der erarbeiteten Lösungen ausgetauscht.  

Mein Smartphone – wer bezahlt dafür?

Das Smartphone ist allgegenwärtig in unserem Alltag. Doch über welche Wege gerät das Gerät in unsere Hände?

Die Weiterbildung zeigt anhand von Beispielen Menschenrechtsverletzungen auf, die bei der Rohstoffgewinnung und der Herstellung der Smartphones begangen werden. Wer trägt die Verantwortung? Was können wir tun? Wie kann ich das Thema mit der Klasse behandeln? Im Kurs erhalten Sie Antworten und konkrete Unterrichtsbeispiele.  

Menschenrechtsbildung

Woher kommen unsere Wertvorstellungen? Die Weiterbildung gibt einen Überblick über die Entstehung der Menschenrechte und befähigt Sie, Meinungsfreiheit, Privatsphäre oder Migration lebensnah mit Ihrer Klasse zu behandeln. Die Methoden der Menschenrechtsbildung unterstützen Sie dabei, Kompetenzen der Jugendlichen im ethischen, sozialen und wirtschaftlichen Bereich zu üben. Dabei geht es nicht um vorgefertigte Lösungen, sondern um die kritische Auseinandersetzung über die Geltung der Menschenrechte im Alltag.

Methoden-Update

Neben einer klaren Strukturierung des Lehr- und Lernprozesses gehört die intensive Nutzung der Lernzeit zu einem bedeutenden Kriterium guten Unterrichts. Um dies im Unterricht zu erreichen, gibt es – auch einfache – Methoden, die in einzelnen Lektionen oder ganzen Lektionseinheiten effizient einzusetzen sind. Dieser Kurs bietet die Möglichkeit, das eigene Methodenrepertoire aufzufrischen oder zu erweitern. Zudem werden Tipps und Hinweise für einen bewegenden und bewegten Unterricht gegeben.

Neues Asylverfahren

Im Kurs soll das neue Asylverfahren anhand von Graphiken und Praxisbeispielen erläutert werden. Auch werden die möglichen Arten von Asylentscheiden und die daraus resultierenden Aufenthaltsbewilligungen diskutiert. Zudem sollen weitere Aspekte des Asylbereichs beleuchtet werden wie Familienzusammenführung, europäischer Schengen-Dublin-Raum und Kinder im Asylverfahren.  

Neurodidaktik – 12 to do’s für Lehrpersonen

Wenn die Funktionsweise des Gehirns beim Lernen und Lehren beachtet wird, gelingen Lern- und Lehrprozesse besser. Eine integrierende Interpretation unterschiedlicher Ergebnisse der Gehirnforschung liegt von Renata Nummela Caine vor. Ihr Fokus gilt der ganzheitlichen Informationsverarbeitung im Gehirn.

Die von ihr entwickelten 12 Lehr-Lern-Prinzipien beschreiben Grundsätze einer nachhaltig wirksamen Didaktik im Kontext Schule. Die zwölf von ihr entwickelten Prinzipien der Neurodidaktik stehen im Zentrum dieses Kurses, acht Prinzipien werden aus der Perspektive der praktischen Umsetzung fokussiert und reflektiert.

Refresher Recht

Das Recht und die Gesetze sind im ständigen Wandel. Die Teilnehmenden verschaffen sich einen Überblick über das geltende öffentliche und private Recht (insbesondere OR, ZGB, StGB). Es können einzelne Themenbereich in Absprache vertieft behandelt werden. Sie erhalten Einblick in neue Gesetze bzw. Gesetzesbestimmungen und besprechen für ihre Schüler interessante Gerichtsentscheide und/oder anstehende Abstimmungen.

Umgang mit Disziplinarproblemen

Unterrichtsstörungen und Disziplinarprobleme erschweren nicht nur das Unterrichten, sondern zehren auch am eigenen Energiehaushalt. Sinnvolle Interventions- und Verhaltensstrategien helfen, schwierige Situationen zu beruhigen und sorgen dafür, dass Lernen wieder möglich wird. Anhand konkreter Fallbeispiele wird das Verhalten der Lehrperson analysiert und Strategien erarbeitet, um persönliche Kompetenzen weiterzuentwickeln. 

Unterstützen, begleiten, fördern von jungen Menschen – ein Ding der Unmöglichkeit?

Unter welchen veränderten Rahmenbedingungen wachsen heute junge Menschen auf?
Wie unterschiedlich präsentiert sich die heutige Jugend, auch im Vergleich zur Erwachsenenwelt?
Welche neurobiologischen Veränderungen durchleben Adoleszente auf ihrem Weg ins Erwachsenenalter und welche Auswirkungen hat dieser Umbau auf ihr Verhalten?
Was sind problematische Zuschreibungen der Leistungsfähigkeit von Lernenden und wie wirken sich Trigger auf ihr Lernen aus?

Nach einem Theorie-Input werden gemeinsam Lösungsansätze entwickelt und diskutiert.

Ansprechperson