Kooperatives Doktoratsprogramm Fachdidaktik wird fortgeführt

Die Professorinnen und Professoren der Pädagogischen Hochschulen Graubünden, Schwyz, St. Gallen, Zug und Zürich können im gemeinsamen Doktoratsprogramm mit der Universität Zürich neu auch in die Promotionskommission aufgenommen werden.

Die Pädagogischen Hochschulen Graubünden, Schwyz, St. Gallen, Zug und Zürich haben gemeinsam mit dem Institut für Erziehungswissenschaft der Universität Zürich 2017 das Kooperative Doktoratsprogramm Fachdidaktik geschaffen, um Doktorierende gemeinsam auszubilden. Nach der ersten vierjährigen Phase ist das Programm für weitere vier Jahre verlängert worden. Die Forschungsarbeit leisten die Doktorierenden primär an ihrer jeweiligen Pädagogischen Hochschule und promovieren zugleich an der Philosophischen Fakultät der Universität Zürich.

Neu dürfen Dissertationen auch begutachtet werden

Die beteiligten Hochschulen gehen nun einen wichtigen Schritt weiter. Neu kann die Philosophische Fakultät der Universität Zürich wissenschaftlich qualifizierten Dozierenden sowie Professorinnen und Professoren der fünf Pädagogischen Hochschulen das Promotionsrecht für eine Doktorarbeit im Rahmen des Kooperativen Doktoratsprogramms Fachdidaktik verleihen. Dies bedeutet, dass sie der Promotionskommission angehören und die Dissertationen mitbegutachten und -benoten können. Sie werden auch auf den von der Universität Zürich ausgestellten Abschlussdokumenten aufgeführt. Bisher konnten die Angehörigen der PH und FH nur als Zweitbetreuerin oder Zweitbetreuer Dissertationen begleiten, aber nicht begutachten.

Programm von swissuniversities war wichtige Grundlage

Ermöglicht wurde das Kooperative Doktoratsprogramm durch das über PgB Bundesmittel geförderte Programm «Kooperation zwischen Schweizer Fachhochschulen / Pädagogischen Hochschulen und universitären Hochschulen im Bereich des Doktorats (P1 TP2)», das auf die Stärkung der Fachdidaktik und die gemeinsame Betreuung von Doktorierenden zwischen Universitäten und Pädagogischen Hochschulen abzielt. Die enge Zusammenarbeit zwischen den beteiligten Hochschulen im Rahmen des Doktoratsprogramms verbessert die Promotionsmöglichkeiten und fördert die Ausbildung von wissenschaftlich qualifizierten Expertinnen und Experten im Bereich der Fachdidaktik.