Die Ausstellung «Flüchtlinge im Hadwig» wird im jüdischen Museum in Horb gezeigt

In Zusammenarbeit mit den Verantwortlichen des jüdischen Museums in Horb, Deutschland, wird die Ausstellung «Flüchtlinge im Hadwig» der Pädagogischen Hochschule St.Gallen (PHSG) erstmals im Ausland gezeigt. 

Entstanden ist die Ausstellung «Flüchtlinge im Hadwig» 2015 im Rahmen einer umfangreichen Projektarbeit. Ausgangslage war, dass am 7. Februar 1945 1‘200 Jüdinnen und Juden aus dem Konzentrationslager Theresienstadt in St.Gallen eingetroffen waren. Ein Grossteil der Flüchtlinge wurde damals für kurze Zeit im Primarschulhaus Hadwig einquartiert. Heute ist in diesem Gebäude ein Teil der PHSG beheimatet. Die Ausstellung dokumentiert die Lebensgeschichten der Flüchtlinge, die Verhandlungen, die zu ihrer Freilassung geführt haben, und die schweizerische Flüchtlingspolitik. In Horb wird die Ausstellung mit «Flüchtiges Glück» betitelt und kann bis Oktober 2018 besucht werden.

Konzipiert wurde die Ausstellung von Studierenden der PHSG zusammen mit den Verantwortlichen der Fachstelle «Demokratiebildung und Menschenrechte». An der Eröffnungsfeier in Horb (D) waren die beiden Fachstellenleiter, Johannes Gunzenreiner und Thomas Metzger, anwesend.