Das OKB-Symposium ist neu unter der Federführung der PHSG

Das OKB-Symposium ist neu unter der Federführung der PHSG

Das OKB-Symposium ist zu einem festen Bestandteil für Personen aus der Berufsbildung geworden. Bis anhin war Joe Gerig vom Zentrum für berufliche Weiterbildung für die Organisation verantwortlich. Nach seiner Pensionierung hat mit Maximilian Koch die Pädagogische Hochschule St.Gallen die Geschäftsführung übernommen.

Seit fast zehn Jahren besteht auf dem Platz St.Gallen das Ostschweizer Kompetenzzentrum für Berufsbildung OKB. Auf diese Weise bündeln die Pädagogische Hochschule St.Gallen PHSG, das Institut für Wirtschaftspädagogik der Universität St.Gallen IWP-HSG und das Zentrum für berufliche Weiterbildung ZbW ihre Zusammenarbeit. Ursprünglich war dieses Miteinander darauf ausgelegt, auch gemeinsame Studiengänge anzubieten. Inzwischen richtet sich der Fokus vor allem auf die Ausrichtung eines grossen Berufsbildungs-Symposiums.
Mit dem OKB-Symposium wurde über die Jahre eine Marke in der Berufsbildungslandschaft geschaffen. Nun gilt es die Anliegen der Berufsbildung noch stärker zu positionieren und das Symposium weiterzuentwickeln. Am grundsätzlichen Konzept der letzten Jahre wird weiterhin festgehalten, doch erste Anpassungen sind sichtbar. Neu stehen den Teilnehmenden zwei von sechs Fachworkshops zur Auswahl.

Wechsel der Verantwortlichkeit

Am Freitag, 7. Dezember 2018 findet das Symposium bereits zum neunten Mal statt. Allerdings erstmals unter der Geschäftsführung der PHSG. Seit Januar 2018 fungiert die PHSG als Leadinghouse des OKB. Zuvor war die Organisation acht Jahre lang beim Zentrum für berufliche Weiterbildung (ZbW) angesiedelt. Der frühere Geschäftsführer, Joe Gerig, hat das Symposium zu einem festen Bestandteil in der Jahresplanung all jener gemacht, welche sich in der Deutschschweiz mit Berufsbildung befassen. Wie sehr sich das Symposium etabliert hat, zeigen die Zahlen: Über 400 Teilnehmerinnen und Teilnehmer besuchen diesen Anlass zum Teil regelmässig. Während sechs Jahren hat Dr. Maximilian Koch den Anlass moderiert, nun übernimmt Melanie Salis, Radiomoderatorin und Berufsbildnerin, diesen Part. Sie wird dem Anlass eine neue Note verleihen und einen eigenen humorvollen Bündner Stempel aufdrücken.

Ein neues Team

Aus dem Institut für Wirtschaftspädagogik der Universität St.Gallen wird die Geschäftsführung durch Dr. Martin Keller ergänzt. Vom Zentrum für berufliche Weiterbildung ZbW wurde Dr. Gregor Thurnherr mandatiert. Ergänzt wird das Team durch Christian Schlegel und Patrizia Egli von der PHSG.

Die Kompetenzen im Fokus

Das diesjährige Thema des OKB-Symposium lautet «prüfen und beurteilen – auf der Suche nach Klarheit und Wahrheit». Mit dem Lehrplan 21 rücken die Kompetenzen wieder vermehrt ins Schlaglicht der pädagogischen Betrachtungen und Fragen tauchen auf: Wie sieht es in der Berufsbildung aus? Werden die Kompetenzen nicht schon seit Jahren fokussiert? Und wie lassen sich Kompetenzen in der Berufsbildung überprüfen? Fachleute aus Theorie und Praxis aus der Schweiz und Deutschland spüren diesen Fragestellungen nach und beweisen oder widerlegen, ob man im Sinne von Archimedes handeln sollte und: «Alles messbar machen muss». Wiederum wird der Anlass durch den hep-Verlag grosszügig unterstützt, der auch ein Forum betreut.

Austauschen und vernetzen

Das Symposium ist mehr als eine Fachtagung im Sinne einer Weiterbildung. Es dient vor allem auch als Treffpunkt für Verantwortliche aller Lernorte und der Bildungspolitik. In diesem Rahmen lassen sich Netzwerke pflegen, aufbauen und vertiefen. Ebenfalls eingeladen sind dieses Jahr auch die Lehrpersonen der Sekundarstufe I. Unter anderem spielt die Beurteilung beim Übergang von der Sekundarstufe I zur Sekundarstufe II mit.

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