Die PHSG denkt die Lehrpersonenausbildung neu
Die Pädagogische Hochschule St.Gallen unterzieht ihre Studiengänge für die Volksschule einer umfassenden Reform. Ab dem Herbstsemester 2027 studieren angehende Lehrpersonen in einem neuen Modell. Sie sollen individuell auf die sich rasch ändernden Anforderungen im Beruf vorbereitet werden. Gleichzeitig erhalten sie weitgehende Flexibilität in der Studiumsgestaltung.
Die grundlegend neu gedachte Ausbildung an der Pädagogischen Hochschule St.Gallen (PHSG) bietet ab dem Herbstsemester 2027 eine innovative, modulare Studienstruktur, die noch enger mit der Berufspraxis verzahnt ist. Die Studierenden der PHSG sind heute eine wesentlich heterogenere Gruppe als noch vor wenigen Jahren: Viele unterrichten parallel zum Studium, waren zuvor in einem anderen Beruf tätig oder vereinbaren das Studium mit der Familienarbeit. Das flexibilisierte und individualisierte Studium an der PHSG trägt dieser Vielfalt ebenso Rechnung wie der beschleunigten technologischen und gesellschaftlichen Entwicklung im Bildungswesen. Die Studierenden gestalten ihr Studium in hohem Masse selbstbestimmt mit und schärfen nach einer soliden Grundausbildung ihr individuelles Profil.
Praxisnah, flexibel und individuell
Das neue Modell verzahnt die berufspraktischen Erfahrungen noch enger mit den Lehrveranstaltungen an der Hochschule. Diese Vernetzung bereitet die Studierenden fundiert auf die Anforderungen im Klassenzimmer vor.
Der modulare Aufbau des Studiums ermöglicht sowohl ein einfach planbares Studium in Regelzeit (sechs Semester für Kindergarten- und Primarstufe, neun Semester für Sekundarstufe I) als auch ein massgeschneidertes Teilzeitstudium zur Anpassung ans Berufs- und Familienleben. Darüber hinaus können die Studierenden dank der Flexibilisierung bereits während des Studiums damit beginnen, ihr eigenes professionelles Profil zu entwickeln.