Erste Kooperation zwischen Pädagogischer Hochschule und Armee
Die Pädagogische Hochschule St.Gallen (PHSG) anerkennt als erste Pädagogische Hochschule die Kaderausbildung der Schweizer Armee in ihren Studiengängen. Eine entsprechende Kooperationsvereinbarung wurde am Mittwoch, 30. April 2026, unterzeichnet.
Eine neue Kooperationsvereinbarung regelt die Anerkennung von Kaderausbildungen der Armee im Studium an der Pädagogische Hochschule St.Gallen (PHSG). Studierende, die in der Schweizer Armee eine Kaderfunktion wahrnehmen oder wahrgenommen haben, können sich die entsprechende Ausbildung im Rahmen von zwei bis sechs ECTS-Punkten anrechnen lassen. Die Schweizer Armee unterhält solche Kooperationen bereits mit verschiedenen Universitäten, Fachhochschulen, Höheren Fachschulen und weiteren Bildungsinstitutionen. Unter den Pädagogischen Hochschulen ist die PHSG indes die erste Kooperationspartnerin. Die entsprechende Kooperationsvereinbarung wurde am Mittwoch, 30. April, von Rektor Prof. Dr. Horst Biedermann, Prof. Dr. Nicolas Robin, Prorektor Ausbildung, und Divisionär René Wellinger, Kommandant der Höheren Kaderausbildung der Armee, in St.Gallen unterzeichnet.
Attraktiv für Kaderangehörige der Armee
«Die Anrechenbarkeit militärischer Kaderausbildungen erhöht die Attraktivität eines Studiums an der PHSG für Kaderangehörige der Schweizer Armee», sagt Horst Biedermann. Die Kaderausbildung vermittelt beispielsweise Kompetenzen im Auftreten und in der Selbstreflexion. Auch Divisionär René Wellinger unterstreicht den gegenseitigen Nutzen der Kooperationsvereinbarung: «Wer gleichzeitig über Führungserfahrung und pädagogisches Wissen verfügt, generiert sowohl in der Bildungslandschaft als auch in der Armee einen echten Mehrwert. Mit unserer Vereinbarung können deshalb beide Seiten nur gewinnen.»