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Kulturfunken 2026

Kulturfunken setzt neue Impulse für den Unterricht

Mit dem Kulturfunken feierte die Pädagogische Hochschule St.Gallen am 18. März 2026 eine erfolgreiche Premiere. Zum ersten Mal fand das neue Veranstaltungsformat für 180 angehende Kindergarten- und Primarlehrpersonen statt und traf auf grosse Resonanz. Die Stimmung war geprägt von Neugier, Offenheit und spürbarer Begeisterung.

Der Kulturfunken bildet den Abschluss eines bewussten Spannungsbogens in der Ausbildung und im gemeinsamen Wirken von PHSG und der Kulturvermittlungsplattform kklick mit Unterstützung des Amts für Kultur Kanton St.Gallen. Während der Kulturtag zu Beginn des Studiums den Einstieg in die kulturelle Bildung markiert, setzt der Kulturfunken am Ende gezielt einen Impuls für den Berufseinstieg. Ziel ist es, den Funken zu zünden, damit Junglehrpersonen das vielfältige Kulturangebot der Ostschweiz von Anfang an aktiv in ihren Unterricht integrieren.

Im Zentrum standen persönliche Begegnungen mit Kulturschaffenden sowie praxisnahe Workshops und ein vielfältiger Marktplatz. Studierende konnten konkrete Ideen für den Unterricht sammeln und direkt erproben. Der Anlass zeigte eindrücklich, wie niederschwellig kulturelle Angebote genutzt werden können; von Musik, Tanz und Theater, Literatur bis hin zu bildender Kunst, Geschichte und Medien. Den Einstieg in den vielfältigen Nachmittag bildete das Inputreferat von Karin Bäumlin, Lehrperson und Kulturverantwortliche ihrer Schule in Niederuzwil. Unter dem Titel «Unterricht ohne Kultur ist wie Meer ohne Sand» zeigte sie auf, wie zentral kulturelle Bildung für den Schulalltag ist und wie niederschwellig und effektiv sich das reichhaltige Angebot in den Unterricht integrieren lässt.

Viele Studierende zeigten sich überrascht von der Vielfalt der Angebote und nahmen konkrete Umsetzungsideen mit. «Man sieht, was es alles gibt und kann gleich anknüpfen», so eine Studentin. Besonders geschätzt wurden das gemeinsame Ausprobieren sowie der direkte Austausch mit Kulturanbietenden.

Der Kulturfunken versteht sich als Einladung, Kultur selbstverständlich in den Schulalltag zu integrieren; nicht als Zusatz, sondern als zentralen Bestandteil ganzheitlicher Bildung. Gleichzeitig stärkt er die Vernetzung zwischen Schule und Kulturszene in der Region. Für die Sekundarstufe I wird das Format parallel unter dem Titel «Kulturwerkstatt» durchgeführt. Gemeinsam leisten beide Gefässe einen wichtigen Beitrag zur nachhaltigen Verankerung kultureller Bildung in der Lehrerinnen- und Lehrerbildung.