Allgemeine Themen für Volksschulen PHSG

Allgemeine Themen für Volksschulen

Neben den unten aufgeführten Abrufkursen, bieten wir massgeschneiderte schulinterne Weiterbildungen an. Teilen Sie uns Ihr Wunschthema für eine Weiterbildung mit. Unsere Expertinnen und Experten entwickeln ein Angebot, das auf Ihre Bedürfnisse abgestimmt ist. Diese massgeschneiderten Kurse führen wir an Ihrer Schule oder in Ihrer Institution durch.

Abrufkurse

Individualisierende Gemeinschaftsschule

Das Spannungsfeld zwischen Individuum und Gemeinschaft -  Lernen ist ein individueller und ein sozialer Prozess ist nicht nur eine Herausforderung, sondern auch ein Lernangebot. Kinder / Jugendliche lernen allein, in Gruppen und in Gemeinschaften.
Wir thematisieren das Spannungsfeld zwischen Individuum und Gemeinschaft als Chance für den Umgang mit Heterogenität. Wir planen Lernarrangements, in denen wir sowohl dem individuellen Lernen als auch dem Von- und Miteinander Lernen Platz geben und nutzen dabei Synergien (z.B. Expertentum, Lernen durch Lehren, kooperative Lernformen usw.).

Konstruktiver Umgang mit Heterogenität in der Schule

Konstruktiver Umgang mit Heterogenität ist in den Schulen eine tägliche Herausforderung, sowohl in den einzelnen Klassen wie auch in der Schulgemeinschaft. Wir bieten professionelle und praxisbezogene Unterstützung und Beratung in Schul- und Unterrichtsentwicklung im Spannungsfeld von Individualisierung und Sozialisierung. In Form von SCHILF, Beratung, Begleitung und praxisnaher Unterstützung von Unterrichtsteams oder Referaten können Schwerpunkte gewählt werden wie beispielsweise Unterrichtsentwicklung mit der Öffnung des Unterrichts (erweiterte Lernformen ELF), Gesamtunterricht, Lernen an Stationen, Werkstattunterricht, Planarbeit, Projektarbeit, Freiarbeit und/oder Arbeit am Zusammenleben und Entwicklung einer Schulkultur.

Lernen an der gleichen Sache mit Binnendifferenzierung in Mehrklassenschulen mit AdL

In Mehrklassen mit Altersdurchmischtem Lernen wird mit „Lernen an der gleichen Sache mit Binnendifferenzierung“ in allen Fachbereichen am gleichen Thema auf unterschiedlichen Niveaus sowohl individuell als auch von- und miteinander gelernt. Wir klären „Lernen an der gleichen Sache mit Binnendifferenzierung“, schauen Beispiele aus der Praxis an und entwickeln eigene Lernarrangements mit passenden Lernaufgaben. Die Erkenntnisse aus der individuellen Umsetzung evaluieren wir und arbeiten Optimierungsschritte aus. 

Altersdurchmischtes Lernen (AdL) – eine Alternative zur Jahrgangsklasse

Gleichaltrige Kinder haben kaum ein Entwicklungsmerkmal gemeinsam. Lernen ist also nicht altersabhängig, sondern entwicklungsbedingt. AdL bedeutet, Heterogenität als Lernchance zu nutzen, einerseits für individuelles Lernen, andererseits für das soziale Lernen. Das Angebot beinhaltet nach Bedarf SCHILF, Beratung, Begleitung und praxisnahe Unterstützung von Unterrichtsteams, Referat.

Projektlernen mit Schülerinnen und Schülern der Sekundarstufe I

Längerfristige Projekte mit Schülerinnen und Schülern planen – durchführen – bewerten: Die Teilnehmenden lernen verschiedene Werkzeuge und Vorgehensweisen zum Planen und Begleiten erfolgreichen Projektlernens kennen und Lehrplaninhalte schüleradäquat als Lernprojekte zu arrangieren. Sie konzipieren ein konkretes Thema als Projekt zur direkten gemeinsamen fächer-, jahrgangs- und/oder auch stufenübergreifenden Umsetzung.

Mehrsprachiges Lesetheater

Beim Mehrsprachigen Lesetheater handelt es sich um eine Sprachfächer übergreifende Variante eines kooperativen Lautleseverfahrens. Das Besondere ist, dass die Förderung nicht nur auf das flüssige Lesen in Deutsch, sondern auch auf das flüssige Lesen in den Fremdsprachen (Englisch, Französisch) abzielt. Darüber hinaus können auch die Migrationssprachen der Kinder einbezogen werden, um die Akzeptanz der sprachlichen Vielfalt in einer Klasse zu erhöhen. Die Arbeit mit dieser neuen Lautlesemethode soll dazu beitragen, dass die Kinder flüssiger und motivierter in verschiedenen Sprachen lesen.

Homo, Bi, Trans, Hetero, Queer – Akzeptanz macht Schule!

Im Kurs wird reflektiert, wie der Schulalltag von Jugendlichen unterschiedlicher sexueller Orientierungen und Geschlechtsidentitäten erlebt werden kann. Denn durchschnittlich ist diese Vielfalt in jeder Klasse Realität. Zudem zeigt der Kurs auf, was Lehrpersonen praktisch tun können, um die entsprechenden Themen lehrplankonform zu bearbeiten. Für die Begleitung von Einzelfällen erhalten die Teilnehmenden nützliche Hinweise.

Generation Z – und jetzt?

«Die Jugend liebt heutzutage den Luxus. Sie hat schlechte Manieren, verachtet die Autorität, hat keinen Respekt vor den älteren Leuten und schwatzt, wo sie arbeiten sollte. Die jungen Leute stehen nicht mehr auf, wenn Ältere das Zimmer betreten. Sie widersprechen ihren Eltern, schwadronieren in der Gesellschaft, verschlingen bei Tisch die Süssspeisen, legen die Beine übereinander und tyrannisieren ihre Lehrer.»

Dieses Zitat sei 2500 Jahre alt und wird Sokrates zugeschrieben. Sagt man. Doch wie sieht es denn mit der aktuellen Generation unserer Lernenden aus? Ist diese Generation Z tatsächlich anders als die Generationen zuvor?

Die Lehrperson macht’s aus! Standortbestimmung und Entwicklung der Klassenführungskompetenz

In zwei Modulhalbtagen entwickeln sich die Teilnehmenden im Bereich Klassenführung, L-S-Beziehung und Klassenklima datenbasiert weiter – als Qualifikationsnachweis für die eigene Lehrtätigkeit. Nach neuester Bildungsforschung sind Klassenführung und Klassenklima sehr wichtige Komponenten für eine gute Leistungsmotivation, Schulleistungen und das «Sich-Wohlfühlen» in der Schule. Darum ist es wichtig, über die eigene Klassenführung nachzudenken und diese zu evaluieren. 

Schwierige Elterngespräche erfolgreich führen

Die Teilnehmenden lernen ihre kommunikative Wirkung kennen und reflektieren diese. Sie machen sich den Einfluss von Körpersprache und Stimme in der Kommunikation bewusst und lernen Hilfsmittel zur Vorbereitung eines anspruchsvollen Elterngesprächs kennen.

Kommunikationskultur im Team entwickeln

Das Team reflektiert seine Kommunikations- und Feedbackkultur und definiert konkrete Veränderungsprozesse zeitlich und inhaltlich. Die Teammitglieder reflektieren ihr eigenes kommunikatives Verhalten und dessen Wirkung und erarbeiten ihr Optimierungspotenzial. Bausteine des Workshops sind Teamanalyse (Werthaltungen, Umgangsformen, Rahmenbedingungen) und Trainingssequenzen zur Umsetzung und Überprüfung.

Schulprogramme umsetzen: Begleitung in der Entwicklung und Umsetzung von Schulprogrammen

Zur Unterstützung, Prozessbegleitung oder Moderation von Teamanlässen in der Schulprogrammentwicklung wird mit der Schulleitung ein sinnvolles, auf die Schule angepasstes Vorgehen besprochen und umgesetzt. Mögliche Inhalte bei der Arbeit mit Schulprogrammen können sein: Die Schulteams lernen das Vorgehen in der Planung und Umsetzung von Schulprogrammen kennen, entwickeln gemeinsam für ihre Schule ein Schulprogramm und werden in der Umsetzung unterstützt.

Schulprojekte managen – eine Projektmanagementschulung für Schulteams

Die Teilnehmenden lernen Grundlagen und Methoden zur Planung von Projekten sowie Instrumente des Projektmanagements kennen. Sie wenden die erworbenen Kenntnisse an einem eigenen Projekt an und erarbeiten eine Projektskizze. Nach Bedarf wird die Projektumsetzung begleitet.

Weitere Themen

  • Angebote 45plus / 50plus
  • Begabungsförderung / förderndes Begleiten

Kontakt

Sekretariat Lehren & Lernen

Pädagogische Hochschule St.Gallen
Hochschulgebäude Stella Maris
Müller-Friedberg-Strasse 34
9400 Rorschach
Schweiz

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