Hauptteaser Evaluation Förderbereich

Evaluation Förderbereich

Aufgrund der Revision des Volksschulgesetzes und des neuen Sonderpädagogik-Konzepts müssen die lokalen Förderkonzepte im Kanton St.Gallen angepasst werden. Eine spezifische Standortbestimmung ist idealer Ausgangspunkt für die Überarbeitung des Förderkonzeptes und für die Weiterentwicklung dieses anspruchsvollen Teilbereichs von Schulen.
Die Evaluation des Förderbereichs macht Stärken und Schwächen sichtbar, benennt Handlungs- und Entwicklungsbedarf und erlaubt eine Optimierung des Ressourceneinsatzes. Für folgende Fragen werden datenbasiert Antworten gesucht: 

•    Welche Stärken und Schwächen zeigen sich im Schulalltag im Förderbereich, u.a. bei der Förderplanung, bei Zuständigkeiten und Abläufen oder bei der Fachkompetenz und Zusammenarbeit? 
•    Erhalten alle Schülerinnen und Schüler eine bedarfsgerechte und zielorientierte Unterstützung? 
•    Bewähren sich die Prozesse in der Zusammenarbeit der verschiedenen Fachpersonen?
•    Dienen die angebotenen sonderpädagogischen Massnahmen dem Schulerfolg und dem Lernergebnis?
•    Haben Sie an Ihrer Schule eine förderliche Kultur und ein gemeinsames Verständnis im Umgang mit Heterogenität? 
•    Unterstützt die Haltung der Beteiligten die anvisierte Förderung von Schülerinnen und Schülern mit besonderem Bildungsbedarf?
•    Ist Ihr lokales Förderkonzept nachvollziehbar und schlüssig für die verschiedenen Zielgruppen?

Standardisierte und massgeschneiderte Evaluationselemente

Das Institut bietet Ihnen folgende zwei Varianten der Evaluation des Förderbereichs: 

Förderbereich Variante 1: Grundangebot

Mit einem Fragebogen werden die Einschätzungen der Beteiligten (Lehr- und Fachpersonen, Schülerinnen und Schüler) zu den definierten Qualitätsbereichen erhoben. Auf der Basis der 
Ergebnisse der schriftlichen Befragung wird ein Stärke-/Schwächeprofil erstellt.

•    Dokumentenanalyse
•    Schriftliche Befragung der Beteiligten
•    Bericht und Ergebnispräsentation (inkl. Empfehlungen)

Förderbereich Variante 2:

Erweitertes Evaluationsangebot
Die Schule wählt aus, welche Aspekte der Förderung vertiefter analysiert werden sollen. Ergänzend können mit Aspekten wie Unterricht, Förderplanung, Zusammenarbeit in multifunktionellen Teams oder Einsatz der Ressourcen vertieft analysiert werden. Je nach Ausrichtung wird der Fragebogen erweitert. Die Informationen aus den Gesprächen mit den für die sonderpädagogischen Massnahmen verantwortlichen Personen und Beteiligten (Lehr- und Fachpersonen, Schulleitungen, Eltern etc.) erweitern die Erkenntnisse aus dem Fragebogen.

•    Dokumentenanalyse
•    Erweiterter Fragebogen für die Befragung der Beteiligten 
•    Fokusgespräche mit verantwortlichen Personen und 
•    Beteiligten
•    Bericht und Ergebnispräsentation (inkl. Empfehlungen)