Berufspraktische Studien

Die Berufspraktischen Studien sind ein zentraler Teil der Ausbildung. Im ersten Studienjahr lernen die Studierenden in zweiwöchigen Blockpraktika die Kindergarten-, Unter- und Mittelstufe aus der Perspektive der Lehrperson kennen und sammeln erste Erfahrungen mit der Umsetzung von Lehr-und Lernformen. Im Hauptstudium vertiefen sie die notwendigen Berufs- und Fachkompetenzen für den Berufseinstieg in weiteren Blockpraktika.

Die Berufspraktischen Studien umfassen die Tätigkeit in Kindergärten und Primarschulen und die zugehörigen Einführungs- und Reflexionsveranstaltungen. Folgende Leitvorstellungen sind dabei wegleitend:

  • Den Studierenden werden kontinuierliche und längerfristige persönliche Entwicklungsprozesse ermöglicht. Sie werden dabei durch Praktikumslehrpersonen und Mentoratspersonen unterstützt und begleitet.
  • Die Studierenden sammeln vielfältige und verschiedenartige Praxiserfahrungen. Sie übernehmen Verantwortung für den Aufbau ihrer professionellen Kompetenzen, indem sie kontinuierlich an persönlichen Lernzielen arbeiten. Nebst dem Unterricht in den Praktikumsklassen beteiligen sie sich an schulhausinternen Aktivitäten und erkunden die Schule als Institution.
  • Dozierende und Praktikumslehrpersonen arbeiten zusammen. In den Teilbereichen der Ausbildung, in denen Schnittstellen zwischen Lehre und Praxis bestehen, übernehmen sie gemeinsam die Verantwortung für das Konzipieren, die Durchführung, Auswertung und Weiterentwicklung der Ausbildungsangebote.