Berufsspezifische Sprachkompetenzprofile für Lehrpersonen für Fremdsprachen

Die Kompetenz-profile

Die berufsspezifischen Sprachkompetenzprofile haben den Zweck, die sprachliche Ausbildung der Lehrpersonen gezielt auf die effektiven Bedürfnisse der Berufspraxis ausrichten zu können. Sie wurden vom Institut für Fachdidaktik Sprachen (IFDS) der PHSG in Zusammenarbeit mit der HEP Vaud und der SUPSI und in enger Kooperation mit EDK und COHEP erarbeitet.  

Die berufsspezifischen Sprachkompetenzprofile sind auf Deutsch, Französisch, Italienisch und Englisch verfügbar, in je einer Version für Lehrkräfte auf Stufe Primarschule sowie Sekundarstufe I.

Pädagogische 
Szenarien
 

    Die pädagogischen Szenarien zeigen modellhaft auf, wie berufsspezifische Sprachkompetenzen im Rahmen der Aus- und Weiterbildung von Fremdsprachenlehrpersonen gefördert und beurteilt werden können.

Internationale
Sprachzertifikate:
Vergleich,
Modelle und Empfehlungen

Bei einem systematischen Vergleich von ausgewählten internationalen Sprachzertifikaten mit den Sprachkompetenzprofilen wurde geprüft, inwiefern welche Bereiche und Kompetenzdeskriptoren der Sprachkompetenzprofile durch die Zertifikate abgedeckt werden. Von dieser Analyse wurden Modelle und Empfehlungen für den Gebrauch und die Anerkennung der Sprachzertifikate im Zusammenhangmit den erarbeiteten Profilen abgeleitet.

Informationen
zum Projekt 

Projektberichte

Zur Entwicklung der Profile

Die berufsspezifischen Sprachkompetenzprofile wurden aufgrund einer systematischen, realistischen Abklärung des sprachlich-kommunikativen Bedarfs von Fremdsprachenlehrpersonen im Sinne einer Second language needs analysis (vgl. Long, 2005) entwickelt und streben eine Kontextualisierung der Kompetenzbeschreibungen des GER (Coste, 2007) an.
Die sprachenübergreifenden Profile decken sprachliche, sprachlernstrategische, kulturelle und interkulturelle Aspekte ab, sind auf den praktischen beruflichen Sprachgebrauch ausgerichtet, nach Unterrichtsstufen (Primarstufe - Sekundarstufe I) differenziert und orientieren sich an aktuellen didaktischen Ansätzen (Didaktik der Mehrsprachigkeit, Task based learning, CLIL, bilingualer Sachfachunterricht usw.).

Aktuelle Projektarbeit: Beurteilungsinstrumente

Das Ziel der aktuellen Projektetappe (2015-2016) ist, die Beurteilungspraxis der zielsprachlichen Aus- und Weiterbildung von Lehrpersonen, die Fremdsprachen unterrichten, passgenau auf die Bedürfnisse der Berufspraxis auszurichten. Dazu werden auf Basis der Profile attraktive Beurteilungsinstrumente geschaffen und auf einer Onlineplattform zur Verfügung gestellt. Diese Instrumente sollen zunächst formativ, später aber auch summativ verwendet werden können, mit Blick auf die spezifischen Schweizer Verhältnisse und Bedürfnisse sowie eine mögliche Weiterentwicklung im europäischen Kontext.

Beteiligte 

Projektteam

  • Lukas Bleichenbacher (Projektleitung)
  • Mirjam Egli Cuenat
  • Debora Egli-Keller
  • Peter Klee
  • Wilfrid Kuster
  • Thomas Roderer
  • UNIL: Brigitte Forster Vosicki
  • UNIL: Dietlinde Ebeling
  • UNIL / HEPVD: Pascal Schweitzer
  • HEPVD: Rosanna Margonis-Pasinetti
  • SUPSI: Gé Stoks
  • SUPSI: Germana Dalessio
  • SUPSI: Elisa Rubegni
  • UNIFR/PHFR, Kompetenzzentrum für Mehrsprachigkeit (KFM): Peter Lenz

Projektpartner

  • Institut für Fachdidaktik Sprachen (IFDS) der PHSG: Leading House
  • Scuola universitaria professionale della Svizzera italiana (SUPSI)
  • Haute école pédagogique du canton de Vaud (HEP VD)
  • Université de Lausanne (UNIL)
  • EDK
  • Universität Fribourg (Main Consulting)

Auftraggeber

  • Das Projekt wurde von folgenden Institutionen finanziell und personell unterstützt: Bundesamt für Kultur (BAK) auf der Grundlage von Art. 10 der Sprachenversordnung, beteiligte Institutionen PHSG, SUPSI, HEP VD, UNIL