GLOBE Schweiz

1998 ist die Schweiz mit einem Staatsvertrag dem internationalen Umwelt-Internet-Programm GLOBE beigetreten. In der Startphase 1998-2001 war die PHS das Ausbildungszentrum für die ersten GLOBE-Schulen (http://www.biofachforum.ch/GLOBE/globe.html). Seit 2009 ist GLOBE Schweiz ein breit abgestützter Verein, dem auch die PHSG angehört (http://www.globe-swiss.ch/de/Uber_GLOBE/Schweiz/). Die Geschäftsleitung befindet sich beim BAFU.

Projektleitung
Juliette Vogel, Geschäftsführerin
Ursula Frischknecht-Tobler, Co-Präsidentin Verein GLobe
François Gingins, HEPL, Co-Präsident Verein GLOBE

Projektteam
Ursula Frischknecht-Tobler, dipl. nat., M.A.T.
Dr. rer. nat., M.A.T., Kurt Frischknecht

Zusammenfassung
Schwerpunkte des Programms in der Schweiz liegen im Bereich Klima, Hydrologie mit Bioindikation an Bach und Fluss, Phänologie sowie Invasive Neophyten (siehe http://www.globe-swiss.ch/).
GLOBE lässt sich mit allen Schweizer Lehrplänen vereinbaren. Es eignet sich besonders auch für fächerübergreifenden Unterricht und für Projektarbeit ab der 3. Primarklasse bis zur Sekundarstufe II.
Durch die Überführung von GLOBE Schweiz in einen Verein und dessen breite nationale Abstützung werden die Akteure in den Themenfeldern von GLOBE besser miteinander vernetzt und der Dialog zwischen Bildung und naturwissenschaftlicher Forschung (vor allem Umweltforschung) wird erleichtert.
Zweck des Vereins ist die Weiterentwicklung des Schulprogramms GLOBE mit dem Ziel der Förderung der der internationalen GLOBE-Ziele, die im Sinn der „Scientific Literacy“ in den Statuten wie folgt umschrieben sind:

  • Leistungsverbesserung der Schülerinnen und Schüler aller Schulstufen im Bereich der Erdsystemwissenschaften (Earth System Science) im Rahmen des jeweils gültigen Lehrplans und mit Schwerpunkt auf forschungsorientiertem Arbeiten und erforschendem Lernen (Science as Inquiry);
  • Förderung des Bewusstseins und der Handlungsmöglichkeiten zu Gunsten unserer Umwelt;
  • Leistung eines Beitrags zum besseren Verständnis der Zusammenhänge im System Erde;
  • Förderung einer Generationenfolge von global orientierten Forscherinnen und Forschern.

Der Vorstand hat in einer ersten Strategiesitzung unter anderem beschlossen, zur Förderung der obengenannten Ziele und in Übereinstimmung mit dem kompetenzorientierten naturwissenschaftlichen Unterricht der Zukunft exemplarisch ein Paket zum Thema Phänologie erarbeiten zu lassen, welches den Schulen als Einstieg und niederschwelliges Angebot zur Verfügung gestellt wird.

Keywords
Scientific Literacy, Bildungsstandards, Umweltbildung, Inquiry, (nach)forschendes Lernen, Systemdenken

Finanzierung
BAFU, Swisscom-Sponsoring